Donnerstag, 27. März 2014

First Session at "Paylake"

 

Da ich im letzten Jahr die meiste Zeit an meinem Hausgewässer verbracht habe, startete ich meine erste Session in diesem Jahr an einem in der Nähe gelegenen See. Mit einer Wasserfläche von 8ha, einer Tiefe von 7m und enormen Angeldruck ist dieser nicht zu unterschätzen.

Um ehrlich zu sein bin ich aber wegen einem bestimmten Großkarpfen zu diesem See gefahren. Für mich Persönlich liegt der Reitz am Karpfenangel nicht darin, möglichst viele Fische in kürzester Zeit zu fangen. Ich bevorzuge es an bestimmten Gewässern bestimmte Großkarpfen zu fangen.

Natürlich kann man sich den Fisch, der den Hakenköder nimmt nicht aussuchen, ich bin aber der Meinung, dass man durch Wissen und einem Hochwertigen Ködern gute Chancen hat.


Ich startete also meine erste Session mitte März, bei strahlendem Sonnenschein um 15.00 Uhr.
Nach einer kurzen Bootsfahrt mit dem Echolot und einem Tastblei hatte ich bereits nach nur 15min meine drei Spots gefunden.

Da ich nur zwei Nächte am See Zeit hatte, wollte ich nicht zu viel Unruhe verbreiten.

Die Rechnung ging auf, bereits um 22.00 Uhr bekam ich einen Biss. Nach einem ca.30 min Drill vom Boot kam er an die Wasseroberfläche, es war ein Spiegelkarpfen mit 24.3kg.
Leider nicht der erhoffte Schuppi der der im Vorjahr mit fast 40kg gefangen wurde. Natürlich habe ich mich trotzdem sehr gefreut da es für mich die erst Nacht in diesem Jahr und an diesem Gewässer war.
Die zweite Nacht habe ich leider geblankt. Natürlich werde ich diesen See im Herbst, wenn möglich noch mal befischen. Das Problem liegt allerdings darin, einen Platz an den als „pay lake“ betrieben und sehr begehrten See zu Ergattern.

 Seit gut einem Jahr verwende ich nun das Rigtackle der Englischen Edelschmiede Carp'R'us.
Ich bin begeistert, mit einer der wenigen Firmen die noch auf Qualität und Sinnhaftigkeit setzen zusammen zu arbeiten.
Bei diesem Angeltrip verwendete ich den Gladiator LS in Gr.6, der in Verbindung mit den Mouthsnagger eine unschlagbare Kombination bildet.

Der dünndrähtige Haken gleitet gerate zu alleine ins Karpfenmaul, was bei niedrigen Wassertemperaturen einen endscheiteten Vorteil bringt, da die Fische zu dieser Zeit nicht so viel Nahrung aufnehmen und den Hakenköder nur vorsichtig ansaugen.
Solche Kleinigkeiten können sehr entscheidend sein und sollten nicht unterschätzt werden.

In diesem Sinne,
tight lines!

Euer Stefan



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